Ab auf die Matte! Mein Weg zur inneren Ruhe!

Hey Leute.

Zur Zeit fällt es mir unheimlich schwer mich zu motivieren einen Beitrag zu verfassen und erst Recht fällt es mir furchtbar schwer mich zur Zeit an irgendeiner sozialen Beschäftigung oder an einer Interaktion teilzunehmen. Eigentlich wollte ich Euch heute intensiv darüber berichten was es bedeutet mit Depression und Borderline zu leben. Aber das werde ich verschieben da meine Gedanken zur Zeit weder klar sind noch in Farbe gehüllt. Aber da es mir am Herzen liegt Euch einen möglichst objektiven Einblick in meine Gefühlswelt zu geben und ich Euch zuerst erklären möchte was mein Krankheitsbild umfasst bzw. wie sich dies bei mir äußert werden wir die wie gesagt ein wenig später machen müssen.

Stattdessen werde ich Euch heute berichten wie es mir mittlerweile gelingt ein gewisses Maß an Entspannung zu erreichen. Ich bin ein Mensch der von Natur aus sehr auf Harmonie eingestellt ist. Ich mag es weder zu streiten, noch gibt es einen Menschen dem ich unbedingt etwas böses wünsche. Ich bin immer gewillt (auch wenn es mir bei meinen zum Teil dunkelschwarzen Gedanken in einer schlimmen Phase) das in meinem Umfeld und meiner Familie eine Ausgeglichenheit herrscht. Da es aber durch mein Krankheitsbild leider sehr oft vorkommt das ich, wenn es um solche Situationen geht die meine Vorstellung von Harmonie, Frieden, Ausgeglichenheit und Ruhe betreffen, keinen klaren Gedanken fassen kann der zur Lösung eines eventuellen Problems führt war ich auf der Suche oder Möglichkeit diesen Zustand, wenigstens zu einem gewissen Maß, zu erreichen. Ich habe seit dem Beginn oder besser gesagt der Diagnose meiner Erkrankung vieles probiert. Über Atemtechniken, Entspannungsübungen, Hypnose und was weiß ich nicht alles. Mein Mann schlug mir dann irgendwann einmal vor es doch einfach mal mit Yoga und Meditation zu probieren. Nun ich gebe zu das ich am Anfang meine Bedenken hatte. Schließlich war es mir bisher nicht gelungen durch meine bisher ausprobierten Techniken und Übungen in eine entspannten Zustand zu gelangen. Da es mir auch teilweise nicht gelingt, auch bedingt durch schwere Panikattacken, das Haus zu verlassen und es mir unheimlich schwer fällt mich auf neue Menschen, Umgebungen und Situationen einzulassen ist es natürlich nicht gerade einfach so etwas ohne eine gewisse Anleitung oder Kontrolle zu erlernen. Aber im Vorfeld beschäftigte mich die Frage: ,,Warum Yoga?“.

Yoga ist mehr als nur Sport. Yoga ist so vielseitig unterstützend und bereichernd. Es kann Dein Leben auf so viele verschiedene Arten verbessern. Du wirst überrascht sein was Yoga alles bewirken kann. Zumindest mir hat es extrem geholfen und tut dies noch immer. Deshalb habe ich für Euch diese 14 Gründe für Yoga.

1. Yoga ist für alle da
Egal ob klein / groß, jung / alt, dick oder dünn: Yoga können alle praktizieren.

2. Yoga formt den Körper…
…und macht sogar schlank. Es baut Muskeln auf und stärkt das Bindegewebe. Es definiert die Muskelgruppen.

3. Yoga geht immer und überall
Für eine kleine Yoga Einheit brauchst Du nur Dich und vielleicht eine Unterlage zum Schutz der Gelenke. Ansonsten kannst Du es ausführen wo und wann Du möchtest.

4. Yoga ist Deine Zeit
Während der Yoga Praxis bist nur bei Dir und das ist DEINE Zeit, die Du Dir nehmen solltest und nicht an Job, Familie oder was Dich sonst beschäftigt, denkst. Du wirst sehen, dass es nicht nur gut für Dich, sondern auch für Deine Umwelt ist, wenn Du auf Dich achtest und mit vollen Akkus weitermachst.

5. Yoga vermindert merklich Stress
Die körperliche Betätigung aber auch die geistige Entspannung lässt das Stresshormon Cortisol schmelzen und der Stress wird abgebaut. Yoga hält Dich somit körperlich und geistig gesund.

6. Yoga hilft gegen Rückenschmerzen
Die Yogaübungen entlasten, stärken und mobilisieren die Wirbelsäule und dehnen zusätzlich die Rückenmuskulatur. Dadurch werden Schmerzen vermindert und die Rückenmuskulatur aufgebaut, damit Schmerzen erst gar nicht entstehen.

7. Yoga schenkt Harmonie
Durch Yoga und Meditation wirst Du ausgeglichener und entspannter. Du findest Dein Gleichgewicht und Dein Leben wird harmonischer.

8. Yoga hilft dir Los zulassen
Durch die Atemtechnik im Yoga lernst Du neue Energie beim Einatmen in Dich aufzunehmen und alles Negative durch die bewusste starke Ausatmung loszulassen und von Dir zu lösen. Du fühlst dich frei und unbeschwert.

9. Yoga entspannt den Geist
Täglich beschäftigen uns 1000 Dinge und unsere Gedanken überschlagen sich und gerade bei einem Menschen wie mir reichen die 1000 Dinge die einen beschäftigen gar nicht aus. Yoga sorgt bei mir hier für eine Pause und Ruhe zur Regeneration. Der Geist entspannt sich und Du kannst mit neuer Energie weitermachen. Ich schaffe es teilweise sogar meine extrem dunklen Gedanken auszublenden bzw. habe ich es sogar schon durch Yoga geschafft aus den sich ständig drehenden Gedanken heraus zukommen.

10. Yoga macht den Körper geschmeidig
Yoga baut die Tiefenmuskulatur auf und beansprucht die Faszien. Zudem fördert es die Gelenkigkeit und Flexibilität, wodurch Dein Körper schön geschmeidig bleibt und auch wieder werden kann. Ich sehe dies bei meinem Mann der mittlerweile viel gelenkiger ist. 🙂

11. Yoga erdet dich
Yoga lässt Dich auf das Wesentliche konzentrieren und holt Dich wieder runter. Es stellt wieder eine Verbindung zu Erde her, die entspannen lässt und sich auf die Gegenwart fokussiert.

12. Yoga wirkt auch ohne Wissen
Das Schöne am Yoga ist, die geistige und körperliche Wirkung funktioniert auch, wenn Du keine Ahnung von Chakren, Herzöffnern und Pranayama hast. Die Blockaden werden gelöst und Du fühlst Dich besser. Natürlich ist ein bisschen Hintergrundwissen hilfreich um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, aber es geht auch ohne.

13. Yoga fördert die Konzentration
Die positive körperliche und geistige Wirkung von Yoga fördert Deine Konzentration. Du kannst Dich besser fokussieren und störende Dinge ausblenden. Dies hilft Dir in der Schule, im Studium oder im Job erfolgreicher zu werden.

14. Yoga verbessert die Körperhaltung
Durch das ganze “verknoten” im Yoga wird Deine gesamter Körper trainiert und gedehnt. Bei jeder Position wird Dein Körper vom Scheitel bis zur Zehenspitze beansprucht. Dies führt zu einer aufrechten und besseren Körperhaltung, die Probleme im Bewegungsapparat vorbeugt.

Natürlich steigert Yoga auch das Selbstbewusstsein. Wie das Wort schon sagt fördert Yoga das “sich selbst bewusst sein”. Also Deinen Körper und Deinen Geist bewusst wahrzunehmen und auch hinhören was Du in welchem Moment brauchst. Yoga fördert die Sensibilität für das eigene Selbst und stärkt das Vertrauen darauf zuhören wie Dein eigner Körper funktioniert und tickt. Also ich kann es wirklich nur jedem empfehlen es einfach mal auszuprobieren. Ich zum Beispiel nutze intensiv eine Form von Entspannungsyoga mit einer Länge von circa 30 Minuten mit anschließender Meditation von ungefähr 10 bis 15 Minuten.

Ich hoffe der kleine Einblick hat euch gefallen. Über Lob, Anregungen oder Kritik würde ich mich freuen. Also schließen wir den heutigen Blog mit einem Yogatypischen

Namaste

Namaste bedeutet übrigens wörtlich übersetzt „Verbeugung zu dir“. Es ist eine Zusammensetzung von náma (Sanskrit „Verbeugung“) und -aste („zu dir“). Erklärung Namaste bei Wikipedia

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