Ab auf die Matte! Mein Weg zur inneren Ruhe!

Hey Leute.

Zur Zeit fällt es mir unheimlich schwer mich zu motivieren einen Beitrag zu verfassen und erst Recht fällt es mir furchtbar schwer mich zur Zeit an irgendeiner sozialen Beschäftigung oder an einer Interaktion teilzunehmen. Eigentlich wollte ich Euch heute intensiv darüber berichten was es bedeutet mit Depression und Borderline zu leben. Aber das werde ich verschieben da meine Gedanken zur Zeit weder klar sind noch in Farbe gehüllt. Aber da es mir am Herzen liegt Euch einen möglichst objektiven Einblick in meine Gefühlswelt zu geben und ich Euch zuerst erklären möchte was mein Krankheitsbild umfasst bzw. wie sich dies bei mir äußert werden wir die wie gesagt ein wenig später machen müssen.

Stattdessen werde ich Euch heute berichten wie es mir mittlerweile gelingt ein gewisses Maß an Entspannung zu erreichen. Ich bin ein Mensch der von Natur aus sehr auf Harmonie eingestellt ist. Ich mag es weder zu streiten, noch gibt es einen Menschen dem ich unbedingt etwas böses wünsche. Ich bin immer gewillt (auch wenn es mir bei meinen zum Teil dunkelschwarzen Gedanken in einer schlimmen Phase) das in meinem Umfeld und meiner Familie eine Ausgeglichenheit herrscht. Da es aber durch mein Krankheitsbild leider sehr oft vorkommt das ich, wenn es um solche Situationen geht die meine Vorstellung von Harmonie, Frieden, Ausgeglichenheit und Ruhe betreffen, keinen klaren Gedanken fassen kann der zur Lösung eines eventuellen Problems führt war ich auf der Suche oder Möglichkeit diesen Zustand, wenigstens zu einem gewissen Maß, zu erreichen. Ich habe seit dem Beginn oder besser gesagt der Diagnose meiner Erkrankung vieles probiert. Über Atemtechniken, Entspannungsübungen, Hypnose und was weiß ich nicht alles. Mein Mann schlug mir dann irgendwann einmal vor es doch einfach mal mit Yoga und Meditation zu probieren. Nun ich gebe zu das ich am Anfang meine Bedenken hatte. Schließlich war es mir bisher nicht gelungen durch meine bisher ausprobierten Techniken und Übungen in eine entspannten Zustand zu gelangen. Da es mir auch teilweise nicht gelingt, auch bedingt durch schwere Panikattacken, das Haus zu verlassen und es mir unheimlich schwer fällt mich auf neue Menschen, Umgebungen und Situationen einzulassen ist es natürlich nicht gerade einfach so etwas ohne eine gewisse Anleitung oder Kontrolle zu erlernen. Aber im Vorfeld beschäftigte mich die Frage: ,,Warum Yoga?“.

Yoga ist mehr als nur Sport. Yoga ist so vielseitig unterstützend und bereichernd. Es kann Dein Leben auf so viele verschiedene Arten verbessern. Du wirst überrascht sein was Yoga alles bewirken kann. Zumindest mir hat es extrem geholfen und tut dies noch immer. Deshalb habe ich für Euch diese 14 Gründe für Yoga.

1. Yoga ist für alle da
Egal ob klein / groß, jung / alt, dick oder dünn: Yoga können alle praktizieren.

2. Yoga formt den Körper…
…und macht sogar schlank. Es baut Muskeln auf und stärkt das Bindegewebe. Es definiert die Muskelgruppen.

3. Yoga geht immer und überall
Für eine kleine Yoga Einheit brauchst Du nur Dich und vielleicht eine Unterlage zum Schutz der Gelenke. Ansonsten kannst Du es ausführen wo und wann Du möchtest.

4. Yoga ist Deine Zeit
Während der Yoga Praxis bist nur bei Dir und das ist DEINE Zeit, die Du Dir nehmen solltest und nicht an Job, Familie oder was Dich sonst beschäftigt, denkst. Du wirst sehen, dass es nicht nur gut für Dich, sondern auch für Deine Umwelt ist, wenn Du auf Dich achtest und mit vollen Akkus weitermachst.

5. Yoga vermindert merklich Stress
Die körperliche Betätigung aber auch die geistige Entspannung lässt das Stresshormon Cortisol schmelzen und der Stress wird abgebaut. Yoga hält Dich somit körperlich und geistig gesund.

6. Yoga hilft gegen Rückenschmerzen
Die Yogaübungen entlasten, stärken und mobilisieren die Wirbelsäule und dehnen zusätzlich die Rückenmuskulatur. Dadurch werden Schmerzen vermindert und die Rückenmuskulatur aufgebaut, damit Schmerzen erst gar nicht entstehen.

7. Yoga schenkt Harmonie
Durch Yoga und Meditation wirst Du ausgeglichener und entspannter. Du findest Dein Gleichgewicht und Dein Leben wird harmonischer.

8. Yoga hilft dir Los zulassen
Durch die Atemtechnik im Yoga lernst Du neue Energie beim Einatmen in Dich aufzunehmen und alles Negative durch die bewusste starke Ausatmung loszulassen und von Dir zu lösen. Du fühlst dich frei und unbeschwert.

9. Yoga entspannt den Geist
Täglich beschäftigen uns 1000 Dinge und unsere Gedanken überschlagen sich und gerade bei einem Menschen wie mir reichen die 1000 Dinge die einen beschäftigen gar nicht aus. Yoga sorgt bei mir hier für eine Pause und Ruhe zur Regeneration. Der Geist entspannt sich und Du kannst mit neuer Energie weitermachen. Ich schaffe es teilweise sogar meine extrem dunklen Gedanken auszublenden bzw. habe ich es sogar schon durch Yoga geschafft aus den sich ständig drehenden Gedanken heraus zukommen.

10. Yoga macht den Körper geschmeidig
Yoga baut die Tiefenmuskulatur auf und beansprucht die Faszien. Zudem fördert es die Gelenkigkeit und Flexibilität, wodurch Dein Körper schön geschmeidig bleibt und auch wieder werden kann. Ich sehe dies bei meinem Mann der mittlerweile viel gelenkiger ist. 🙂

11. Yoga erdet dich
Yoga lässt Dich auf das Wesentliche konzentrieren und holt Dich wieder runter. Es stellt wieder eine Verbindung zu Erde her, die entspannen lässt und sich auf die Gegenwart fokussiert.

12. Yoga wirkt auch ohne Wissen
Das Schöne am Yoga ist, die geistige und körperliche Wirkung funktioniert auch, wenn Du keine Ahnung von Chakren, Herzöffnern und Pranayama hast. Die Blockaden werden gelöst und Du fühlst Dich besser. Natürlich ist ein bisschen Hintergrundwissen hilfreich um die bestmögliche Wirkung zu erzielen, aber es geht auch ohne.

13. Yoga fördert die Konzentration
Die positive körperliche und geistige Wirkung von Yoga fördert Deine Konzentration. Du kannst Dich besser fokussieren und störende Dinge ausblenden. Dies hilft Dir in der Schule, im Studium oder im Job erfolgreicher zu werden.

14. Yoga verbessert die Körperhaltung
Durch das ganze “verknoten” im Yoga wird Deine gesamter Körper trainiert und gedehnt. Bei jeder Position wird Dein Körper vom Scheitel bis zur Zehenspitze beansprucht. Dies führt zu einer aufrechten und besseren Körperhaltung, die Probleme im Bewegungsapparat vorbeugt.

Natürlich steigert Yoga auch das Selbstbewusstsein. Wie das Wort schon sagt fördert Yoga das “sich selbst bewusst sein”. Also Deinen Körper und Deinen Geist bewusst wahrzunehmen und auch hinhören was Du in welchem Moment brauchst. Yoga fördert die Sensibilität für das eigene Selbst und stärkt das Vertrauen darauf zuhören wie Dein eigner Körper funktioniert und tickt. Also ich kann es wirklich nur jedem empfehlen es einfach mal auszuprobieren. Ich zum Beispiel nutze intensiv eine Form von Entspannungsyoga mit einer Länge von circa 30 Minuten mit anschließender Meditation von ungefähr 10 bis 15 Minuten.

Ich hoffe der kleine Einblick hat euch gefallen. Über Lob, Anregungen oder Kritik würde ich mich freuen. Also schließen wir den heutigen Blog mit einem Yogatypischen

Namaste

Namaste bedeutet übrigens wörtlich übersetzt „Verbeugung zu dir“. Es ist eine Zusammensetzung von náma (Sanskrit „Verbeugung“) und -aste („zu dir“). Erklärung Namaste bei Wikipedia

Und täglich grüßt der Veganer!

Zuerst wollte ich mich bei Euch bedanken das Ihr meine Seite bei Facebook liked und meine Website besucht. Es bedeutet mir eine Menge das das was ich schreibe dem ein oder anderen vielleicht inspiriert und gefällt.

Heute möchte ich Euch ein wenig darüber erzählen was es mit der veganen Ernährung auf sich hat und das es vielleicht leichter ist als der ein oder andere denkt. Wie ich gestern schon geschrieben habe ist es fast jedem von Euch, wenn auch unbewusst, gelungen sich zumindest für einen Tag vegan zu ernähren. Auch werdet Ihr lesen können was es mit ein paar sogenannten Veganermythen auf sich hat. Veganismus ist leider ein sehr sensibles Thema und wie ich gestern bereits erwähnt habe möchte ich dabei niemanden angreifen, das sich jemand beleidigt fühlt oder denkt das ich einem die Meinung vorgeben möchte.

Vegane Ernährung wird ein immer größeres Thema. Mit steigender Popularität wachsen auch die Mythen um den Ernährungsstil ohne tierische Produkte. Immer mehr Menschen ernähren sich vegan. Das bedeutet, dass sie auf jegliche tierische Produkte verzichten. Das schließt neben Fleisch, Fisch und Milch(-produkten) auch Eier und Honig mit ein. Seither wird die vegane Ernährung heiß diskutiert. Die einen lieben sie. Die anderen halten Veganer schlicht für seltsame Pflanzenesser. Und meinen, dieser Ernährungsstil sei ungesund und unnatürlich.

Wer wissen will, welche Vorurteile rund um die vegane Ernährung existieren, kann beim nächsten Grillfest in die Runde fragen. Es wird euch überraschen, wie wenig sich die Antworten unterscheiden. Also schauen wir uns doch mal die häufigsten Mythen an.

1. Vegan ist unnatürlich

„Vegane Ernährung ist wider der Natur des Menschen. Tierische Produkte sind normaler Bestandteil unserer Ernährung und sollten deshalb ein fester Bestandteil der ausgewogenen Ernährung sein.“

Wir neigen oft dazu unsere Gewohnheiten als „natürlich“ zu empfinden. Das, was wir schon immer gemacht haben, ist normal und natürlich. Wir vergessen dabei nur, dass der Mensch sich seit seiner Existenz durch Anpassung und Änderung weiterentwickelt hat. Wir sind nicht mehr auf eine tierische Ernährungsweise angewiesen. Sie muss uns nicht das Überleben sichern. Und ein schneller Blick hinter die Bedingungen in der Tierhaltung hilft, die romantische Vorstellung von glücklichen Tieren auf weiten Weiden zu entzaubern.

Denn leider ist das Leben unserer „Nutztiere“, alles andere als natürlich. Sie sind eigens gezüchtete Produkte. Für unseren Bedarf. Werden sie nicht mehr gebraucht, so werden sie entsorgt. Das sind allein 50000000 männliche Küken in Deutschland jährlich! Auch nach unseren Bedürfnissen modifiziert, dafür aber wesentlich natürlicher sind Obst, Gemüse, Kräuter und Samen. Diese bekommt ihr in BIO-Qualität in mittlerweile fast allen Supermärkten zu kaufen. Wer noch etwas Platz im Garten oder auf dem Balkon hat, kann sogar selbst anbauen.

2. Vegane Ernährung ist nur ein Trend

„Wer sich vegan ernährt, schließt sich einer Modeerscheinung an. Aktuell ist es total im Trend auf Fleisch oder tierische Produkte zu verzichten. Wenn hier der Höhepunkt erreicht ist, kehrt sich die Entwicklung eh wieder um.“

Veganismus boomt. Pro Tag kommen allein in Deutschland 2000 Vegetarier und 200 Veganer hinzu. Vielleicht ist Euch auch schon mal aufgefallen, dass immer mehr Restaurants und Cafés vegane Speisen anbieten. Die Möglichkeiten sich vegan zu ernähren, rücken aus ihrem Nischen-Dasein hervor. Eine Ernährungsumstellung kann man nicht mit einer Trenderscheinung gleichsetzen. So eine gravierende Änderung bedarf Recherche, Überlegungen und das Ablegen alter Gewohnheiten. Viel mehr steckt bei vielen Veganern ein Wandel im Bewusstsein für Gesundheit und Umwelt sowie den eigenen moralischen Werten dahinter. Das dieser Trend so out wird wie chinesische Tattoos, ist nicht zu erwarten. Zahlen und Fakten zum dem Thema des Veganismus gibt es viele.

3. Veganer leiden unter Mangelerscheinungen

Vegane Ernährung liefert nicht genügend Nährstoffe und Mineralien. Wie soll der Mensch ohne Fleisch an Eisen kommen? Oder seinen Calciumbedarf ohne Milch decken? Ganz zu schweigen von Vitamin B12, welches nur über Fleisch aufgenommen wird.“

Zu wenig Eisen erzeugt einen Sauerstoffmangel im Blut. Das führt unter anderem Konzentrationsschwächen oder Kopfschmerzen. Doch nicht nur rotes Fleisch ist eisenhaltig. Auch Pflanzen sind gute Eisenlieferanten, sogar mehr als Rindfleisch (3 mg in 100 g). Frauen sollten täglich 15 mg Eisen zu sich nehmen. Bei Männern liegt der Bedarf etwa bei 10 mg. Pflanzliches und tierisches Eisen werden unterschiedlich verwertet, dennoch haben Veganer kein höheres Risiko einen Eisenmagel zu erleiden.

Calcium hingegen ist kein Bestandteil von Kuhmilch. Stattdessen ist es ein Mineral, dass im Boden vorkommt. Es hat also einen pflanzlichen Ursprung. So enthalten Sesam, Mandeln, Haselnüsse, Grünkohl, Rucola oder Feigen sogar mehr Calcium als Kuhmilch.

Bei Vitamin B12 ist es ähnlich. Tiere nehmen dieses Vitamin durch die Bakterien im Boden auf. Da viele Produktionsbedingungen wenig natürlich sind, haben auch Nutztiere häufig einen Mangel. Die Vitamin B12 Thematik betrifft also nicht nur Veganer und Vegetarier. Wer ganz auf Fleisch verzichtet, sollte dennoch unbedingt Vitamin B12 supplementieren. Das geht mit Tropfen, Lutschpastillen oder kleinen Drops zum Einnehmen. Wer seine Werte regelmäßig vom Arzt überprüfen lässt, ist auf der sicheren Seite.

4. Pflanzen haben auch Gefühle

„Veganer haben eine seltsame Doppelmoral. Sie wollen keine tierischen Produkte essen, weil diese unter Leid und Ausbeutung erzeugt werden. Aber genüsslich in Pflanzen beißen. Die haben doch auch Gefühle!“

Diese Aussage ist ein ganz großer Schwachsinn und absolut falsch. Tiere haben wie Menschen ein zentrales Nervensystem. Es sorgt dafür, dass wir Trauer, Angst und Freude empfinden und angemessen darauf reagieren können. Schmerz löst bei uns Menschen sowie bei Tieren einen Reiz aus, der uns in den „fight/flight-Modus“ (fliehen oder kämpfen) versetzt. Während also Tiere sich wehren oder wegrennen, sieht man das in der Pflanzenwelt äußerst selten.

Das liegt daran, dass Pflanzen kein zentrales Nervensystem haben. Und kein Gehirn, um Neuronen zu verarbeiten und adäquat zu reagieren. Sie empfinden also kein Schmerz oder Leid. Und können deshalb ohne moralische Bedenken gegessen werden.

5. Vegane Ernährung ist ungesund

„Veganer haben nicht nur Mangelerscheinungen sondern leben sogar ungesund. Die unzähligen abgepackten Ersatz- und Fertigprodukte sind künstlich hergestellt und schädlich.“

Ob sich ein Mensch gesund oder ungesund ernährt, hängt eher mit seinem Lebensstil als der Ernährungsweise zusammen. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung gibt es sowohl unter Fleischessern als auch bei Vegetariern und Veganern. Das gleiche gilt natürlich für die umgekehrte Sichtweise. Wer sich von vielen Fertigprodukten ernährt, raffinierten Zucker und Junk Food in sich hineinschaufelt, lebt ungesund. Egal ob Veganer oder nicht.

In Studien wurde herausgefunden, dass vegane Fleischersatzprodukte ebenfalls schlechte  gesättigte Fettsäuren, Salz und Zucker enthalten. Also keinesfalls gesund sind. Aber halt auch nicht ungesünder als normale Fleischprodukte. In der Regel kennen sich Veganer gut mit Ernährung aus und haben ein gutes Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise. Auf den Teller kommen – neben Obst und Gemüse – also auch getreideartige Pflanzen (Quinoa, Amaranth, Dinkel, Hirse oder Buchweizen).

Ebenfalls fester Bestandteil sollten Samen, Kerne und Nüsse sein sowie frische Kräuter. Und natürlich können auch Reis, Kartoffel und Nudeln (ohne Ei) weiter verzerrt werden.

6. Soja ist ungesund und zerstört die Umwelt

„Sich vegan zu ernähren, bedeutet viele Sojaprodukte wie beispielsweise Tofu zu sich zu nehmen. Das ist unverantwortlich für die Umwelt und ebenfalls schrecklich für unsere Gesundheit.“

Nicht alle Veganer essen Sojaprodukte. Das ist eher Geschmackssache. Ich persönlich mag Soja als auch Tofu. Denn Soja ist viel gesünder als es oft angenommen wird. Die Bohnen enthalten eine Vielzahl an essentiellen Aminosäuren. Zudem senken sie das Risiko an Brust- oder Prostatakrebs zu erkranken. Und Brüste bekommt man dadurch übrigens auch nicht, falls ihr das mal gehört haben solltet. 😉

Zudem ist Gen-Soja in der EU gesetzlich verboten. Anders sieht es beim Tierfutter aus. Tiere bekommen fast ausschließlich das genmanipulierte Soja zu fressen. Und das – Überraschung! – nehmen wir durch den Verzehr von tierischen Produkten auf. Der Anbau von Soja verschlingt minütlich riesige Flächen Regenwald. Allerdings nicht um hungrige Veganer happy zu machen. Denn mehr als 80% der Sojaernte wird für die Massentierhaltung benötigt.

Übrigens:

50% der weltweiten Getreideernte werden für die Massentierhaltung als Futtermittel verwendet. Und das, obwohl aktuell 800 Millionen Menschen weltweit Hunger leiden.

7. Vegane Ernährung bedeutet Verzicht

„Wer sich vegan ernährt, muss auf Vieles verzichten. Ohne die tierischen Produkte wird die Ernährung sehr einseitig. Insbesondere der Verzicht auf leckere Dinge wie Schokolade oder einen ordentlichen Burger ist nicht nachvollziehbar. „

Diese Aussage stimmt ein bisschen. Denn vegane Ernährung bedeutet erstmal, auf tierische Produkte zu verzichten. Kein Fleisch, kein Fisch. Ein Leben ohne Milch, Käse, Eier und Honig. Da bleibt ja eigentlich nicht mehr viel übrig zum Essen.

Und genau hier liegt der Denkfehler. Denn fast alle tierischen Produkte lassen sich mittlerweile ersetzen. Die Fleischregale sind voll von veganen Alternativen – die halt nicht super gesund, aber nicht schlechter als das Original sind. Doch auch sonst ist die Ernährung ohne Fleisch und Co. ziemlich simpel. Milch kann durch leckere Mandelmilch oder Alternativen aus Hafer, Soja oder Reis ersetzt werden. Agavendicksaft oder Ahornsirup schmecken mir besser als Honig.

Wer sich vegan ernährt, hat sich in den meisten Fällen sehr genau mit der Ernährung auseinander gesetzt. Dadurch stößt man leicht auf neue Rezepte und Kreationen, die viel Abwechslung auf den Teller bringen.

8. Vegane Ernährung ist kompliziert

„Es ist nicht so einfach sich vegan zu ernähren. Es gibt viele Dinge die man beachten muss. Wo fängt man da an und wo hört man auf? Die Flut an Informationen erschlägt einen ja förmlich.“

Wer seine Ernährung umstellt, kann wirklich erstmal etwas planlos aus der Wäsche gucken. Wir empfehlen euch die Thematik Schritt für Schritt anzunehmen. Zum Beispiel einfach erstmal den Fleischkonsum zu reduzieren. Der nächste Schritt könnte sein, dass ihr die Milch mit Mandelmilch ersetzt. Probiert einfach mal ein bisschen aus und findet heraus, was euch schmeckt. Gibt es vegane Cafés oder Restaurants in der Nähe? Dann schaut doch mal dort vorbei.

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen gibt es unzählige Dokus. „What the Health“, „Cowspiracy“ oder „Gabel statt Skalpel“.

9. Menschen sind Fleischesser

„Wir sind keine Pflanzenfresser sonders Allesesser. Das hat die Evolution so vorgegeben. Der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen. Aus dem Grund ist es Blödsinn, auf Fleisch zu verzichten.“

Die Wissenschaft unterscheidet Fleisch-, Alles- und Pflanzenfresser. Wir gehören per Definition tatsächlich (und etwas überraschend) in die letzte Gruppe. Nach den anatomischen Gegebenheiten zählen Menschen zu den Pflanzenfressern!

Das Gebiss: Fleischfresser haben richtig große und spitze Zähne, um ihre Beute zu reißen. Außerdem können sie den Kiefer nur auf- und abbewegen, um ihre Nahrung zu zerkleinern. Wir hingegen haben mal gerade mickrige Eckzähne. Versucht damit mal eurem Hund ins Bein zu beißen. Außerdem bewegen wir unseren Kiefer in kreisenden Bewegungen. Damit können wir unsere Nahrung zermahlen. Genauso wie andere Pflanzenfresser: Schaut doch mal Kühen oder Ziegen beim Fresse zu.

Die Verdauung: Fleischfresser produzieren 10x mehr Salzsäure im Magen. So können auch Nägel und Haare der Beute verdaut werden. Zudem ist der Darm viel kürzer. So kann das Essen schneller ausgeschieden werden und Schadstoffe nicht ins Blut gelangen. Während der Darm eines Löwen ungefähr der 3fachen Länge des Körpers entspricht, ist es bei Pflanzenfressern und Menschen die 8fache Länge. Jap, wir sind eher Lamm als Löwe. Das ist vielleicht nicht so schön wild, aber immerhin niedlich.

Zudem produzieren Fleischfresser Vitamin C selbst, da sie es nicht aus dem Essen aufnehmen. Bei uns sieht das deutlich anders aus. Ob wir dann nicht Allesfresser sind? Nein! Die sind den Fleischfresser viel ähnlicher als den Pflanzenfressern.

Das Fazit:

Es ranken sich vielzählige Mythen um das Thema vegane Ernährung. Die meisten von ihnen sind schlicht nicht wahr. Aus dem Grund ist es immer gut, mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Und einfach mal eine Woche versuchen ohne tierische Produkte auszukommen. Es ist ein spannendes Experiment, das sich lohnt. Ihr müsst dann ja nicht dauerhaft vegan leben. Zwischendurch mal einen veganen Tag einzulegen, hilft aber ein Gefühl dafür zu entwickeln und neue Rezepte auszuprobieren.

Also wie gesagt es gibt eine Menge an Mythen die den Veganismus betreffen. Probiert es doch einfach mal aus oder kocht mal ein paar vegane Rezepte. Übrigens damit Ihr es mal als Beispiel seht stelle ich euch die zwei Ernährungspyramiden mal mit als Bild rein.

Ernährungspyramide Foto: VFED
Ernährungspyramide Vegan Foto: ecodemy

Der Blogeintrag wurde von https://www.we-go-wild.com/9-mythen-ueber-vegane-ernaehrung/ in großen Teilen übernommen. Dieser Artikel trifft es auf den Punkt und man kann es nicht besser schreiben.

Bunte und dunkle Grüße.

Diskriminierung?

He Leute.

Als erstes möchte ich, das sich durch diesen Blogeintrag, niemand von Euch angegriffen, diskriminiert oder beleidigt fühlt! Ich möchte euch lediglich meine Meinung, meine Sicht und Erfahrungen mitteilen.

Eigentlich wollte ich Euch heute ein bisschen was über meine Depressionen erzählen, wie es mir damit geht, und wie ich versuche damit umzugehen. Allerdings musste ich heute noch ein bisschen was für das Wochenende einkaufen. Also bin ich heute mit meinem Mann einkaufen gewesen. Was soll ich sagen, ich bin wütend und fühle mich angegriffen. Ich lebe nun seit ungefähr einem halben Jahr vegan. Ich möchte kein Tierleid, keine Massentierhaltung, keine Tiermisshandlung mehr unterstützen, ich möchte nicht das Kühe, um Milch zu geben, zwangsbesamt werden, das Hühner gemästet werden oder männliche Küken im Schredder landen, das Schweine vergast werden oder das Tiere in irgendeiner Form wegen mir und meiner Ernährung leiden. Ich weiß das eine Versorgung der Menschen ohne diese Haltungsformen nicht möglich ist, aber deswegen muss ich diese Arten der Tierhaltung weder tolerieren noch akzeptieren.

Sollte ihr mal das Bedürfnis haben zu sehen was hinter der Massentierhaltung steckt empfehle ich Euch das Dokumentation Dominion auf YouTube.

Aber zurück zum eigentlichen Thema. Wie gesagt ich gebe lediglich meine Meinung wieder! Jedem steht es frei für sich zu entscheiden wie er lebt. Ich möchte niemanden verletzen, beleidigen, angreifen oder sonst etwas negatives. Es ist lediglich meine persönliche Meinung. Wie man leben möchte hat jeder für sich selber zu entscheiden und ich werde da niemandem reinreden. Kleiner Funfact am Rande. Viele von euch haben bestimmt schon einmal den einen oder anderen Tag komplett vegan gelebt ohne das Ihr es bewusst gemerkt habt.

Also mein Mann und ich waren einkaufen, bei einem sehr großen Einzelhandelsunternehmen, um meinen Vorrat an veganen Produkten und Naschereien wieder aufzufüllen. Davon mal abgesehen das ich es schon nicht verstehe warum vegane Produkte um Meilen teurer sind als nicht vegane Produkte kann es doch nicht sein das ein Lebewesen einen deutlich geringeren Wert als eine Pflanze hat. Ich meine ein Tier zieht man groß, das heißt das man es füttern muss, es bedarf einem gewissen Maß an Pflege und Vorsorge durch einen Tierarzt und am Ende steht eine Fleischproduktionskette vom Transport, Schlachterei, Verarbeitung und Einzelhandel. Alle wollen daran verdienen und trotzdem ist am Ende das Fleisch um Weiten billiger (ich schreibe bewusst billiger und nicht günstiger) als ein rein pflanzliches Produkt. Alles kommt im Endeffekt aus Massentierhaltung. Abgesehen vom Fleisch auch die Milch oder Eier.

Natürlich ist Bio ein wenig besser aber auch nur ein wenig. Ich meine überlegt mal woher soll soviel Biofleisch her kommen das im Angebot ist wenn nicht aus Massentierhaltung? Dieses Lable Bio beinhaltet lediglich das die Tiere die unter dieser Form gehalten werden ein klein bisschen mehr über den Mindeststandards leben müssen. Das bedeutet das die Tiere das geringste Maß an Leid erfahren um als Bio zu gelten. Das einzige was wirklich Bio wäre ist das wenn zum Beispiel eine Kuh auf der Wiese grast und natürlich lebt. Tiere sind lediglich Produkte! Selbst meine Hunde gelten nach deutschem Recht als Dinge/Sachen und nicht als Lebewesen.

Wie gesagt ich weiß selber das unter solchen Umständen Fleisch fast unbezahlbar wäre und ist aber es ist ein Fakt das wirklich fast jeder Massentierhaltung ablehnt. Aber das wird nicht geändert da das System so nicht funktioniert. Es geht halt nur um das Geld. Das es politisch ebenfalls nicht gewollt ist sieht man auch daran das eine Initiative, von einigen Parteien, im Bundesrat keine Mehrheit gefunden das Tierschutz im Grundgesetz verankert werden sollte. Das bedeutet unterm Strich das Tierschutz als Staatsziel verankert werden sollte und dies keine Zustimmung bzw. Mehrheit fand. Aber jeder einzelne Mensch kann ein bisschen was daran ändern indem man zum Beispiel auf ein paar Fleisch- oder Wurstmahlzeiten verzichtet, vielleicht doch mal das Ei bei einem örtlichen Anbieter bezieht oder Gemüse der Saison nutzt um sein Speiseangebot aufzufüllen.

Wenn ihr bedenkt das wenn man als Veganer nur ein Eis möchte schon eine Rundreise machen muss da es in den Geschäften entweder ausverkauft ist oder wie eben mir passiert ein Angebot vorfindet das jeder Beschreibung spottet. In diesem Geschäft gab es vier Riesengroße Kühltruhen Randvoll mit Eisprodukten. Unter all den Sorten von zig Anbietern war lediglich ein einziges Produkt und dies lag auch noch knapp 75% über dem Preis den der Hersteller als UVP angibt. Auf Nachfrage bei einem Angestellten ob es denn im Sortiment noch andere vegane Eisprodukte vorhanden sind bekommt man dann die Antwort: ,,Vegan?! So ein Mist will doch keiner! Nehmen Sie einfach ein normales da merkt man keinen Unterschied!“. Ich meine was ist das für eine Antwort und Frechheit? Ohne jetzt als ein Mensch rüber zukommen der jetzt Mitleid erhaschen möchte aber wie würdet Ihr reagieren wenn Ihr in einen Laden geht und zum Beispiel nach frischen Fleisch fragt und der Metzger an der Theke schaut euch an und sagt: ,,Frisches Fleisch?!So ein Mist will doch keiner! Nehmen Sie einfach abgepacktes da merkt man keinen Unterschied!“. Wenn man nach einem bestimmten Produkt fragt und dies nicht im Sortiment ist oder ausverkauft ist dann kann man dies doch dem Kunden normal sagen oder nicht?

Ich kam mir vor als wenn ich ein schlechterer Mensch wäre nur weil ich nach einem veganen Produkt gefragt habe. Auch der Hinweis von einer anderen Angestellten des Marktes das es schließlich ein Regal in diesem Geschäft gibt, wo es vegane Produkte wie Käse, Wurst und Getränke gibt, nützt einem Menschen der veganes Eis kaufen möchte nichts. Ich meine hätte man mir gesagt das man es nicht weiß und sich kurz informiert wäre es doch auch völlig okay gewesen. Aber ich finde es wirklich schlimm das man sich als Veganer teilweise vorkommt als wäre man ein Mensch zweiter Klasse. Vegan ist nichts schlimmes und es ist auch nicht ansteckend.

Natürlich mag der ein oder andere von euch denken das dass jetzt übertrieben ist sich darüber aufzuregen aber jeder Mensch hat seine eigene Wahrnehmung was er darunter versteht ab welchem Punkt oder unter welchen Umständen man sich diskriminiert fühlt. Bei mir war es so ein Punkt. Natürlich akzeptiere ich jede andere Meinung. Und nur für Euch zur Info mein Mann ernährt sich Omnivor ohne das ich Ihn deswegen weniger liebe oder versuche zu ,,bekehren“.

Veganismus ist keine Krankheit oder etwas Schlimmes.

Bunte und dunkle Grüße

Für alle Fälle Elli oder ein Fell für sich!

He Leute. Gestern hab ich Euch erzählt wie wir zu unserer Hündin Elli gekommen sind. Heute möchte ich Euch unsere Geschichte erzählen, wie die ersten Nächte waren, wie Elli eine Bindung zu uns aufgebaut hat und vieles mehr. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim lesen !

Vorne weg will ich euch erzählen wie es ein Hund geschafft hat mit nicht einmal vier Monaten ins Tierheim zu kommen. Nach dem Elli bei uns eingezogen war stellten mein Mann und ich Nachforschungen zu der Vorgeschichte unseres Hundes an. Da mein Mann über sehr gute Kontakte in viele verschiedene Bereiche verfügt bekamen wir heraus das sie in Russland zur Welt kam. Von da aus wurde sie, natürlich viel zu zeitig von der Mutter getrennt, illegal nach Deutschland geschmuggelt. Hier wurde sie als ,,Geschenk“ an einen jungen Mann verschenkt der aber schon nach wenigen Tagen keine Lust mehr auf sein ,,Geschenk“ hatte und sich nicht mehr darum kümmerte. Elli oder wie sie früher hieß Leya wurde von ihrem Besitzer(eigentlich müsste man Peiniger sagen) geschlagen, nicht gefüttert, auf ihr wurden Zigaretten ausgedrückt und vielleicht noch schlimmeres. Ihre Vorgeschichte ist im übrigen auch einer der Gründe warum ich mich dem Tierschutz verschrieben habe. Aber dies erkläre ich euch demnächst.

Zum Glück gab es in der Nachbarschaft des jungen Mannes sehr aufmerksame und anständige Menschen die dieses Elend mitbekamen und handelten. Elli oder damals Leya wurde aus diesen wirklich miserablen Verhältnissen gerettet und kam als Beschlagnahme in die Obhut unseres örtlichen Tierheimes wo wir sie zum Glück entdeckten und zu uns nahmen.

Nun zu ihrer Geschichte bei uns. Nachdem wir, vom Tierheim, zu Hause angekommen sind hat sich unser Schützling als erstes verkrochen, sie schaute uns kurz an und zack weg war sie. Egal wie wir uns bemühten sie vermied einfach unsere Anwesenheit und Nähe. Dies ging über Tage so. Es war als wäre sie ein anderer Hund als der den wir im Tierheim kennen gelernt haben. Es war ein Kampf sie dazu zu bewegen Gassi zu gehen, sie zu füttern, zu streicheln oder ähnliches. Aber Dank der Recherchen meines Mannes zur Vorgeschichte war es uns klar das es einfach seine Zeit brauchen würde da ihr Grundvertrauen in die Menschen einfach nicht mehr da war.

Aber mit viel Geduld, Zeit, Liebe und Tonnen an Leckerlies kam irgendwann der Tag an dem wir sie berühren konnten. Sie fing an uns langsam zu vertrauen. Es entwickelte sich. Sie nahm Futter aus unserer Hand, sie ließ sich berühren und streicheln, sie fing langsam an mit uns zu spielen. Aber für Leute die sich vielleicht nicht so auskennen ich kann euch sagen das für die Erziehung eines Angsthundes kein Patentrezept vorliegt. Jeder Hinweis oder Rat egal von wem funktioniert maximal zu 50% wenn überhaupt und da Elli dazu noch unser erster Hund war hatten wir auch absolut keine Erfahrungswerte.

Aber es war wie mein Mann es sagte und ich es gestern schon schrieb, es war eine Aufgabe für mich die mich ausfüllte und dies bis heute tut. In der Welpen bzw. Junghundphase gab es kaum einen Tag an dem ich in einen negativen Strudel meiner Depression oder meiner Borderlineerkrankung kam oder kommen konnte. Elli war ein Fulltimejob! Sie hatte Angst vor Rasen, Wind, Regen, dem rascheln von Laub im Wind, vor Mülltonnen und Leichtstoffsäcken, vor jeder Art von anderen Tieren und noch soviel mehr. Es war für mich kaum vorstellbar sie jemals Stubenrein oder erzogen zu bekommen. Es war ein Kampf! Aber irgendwann begriffen wir das wir ihr einfach die Zeit und den Raum geben mussten. Wir beschlossen das wir sie entscheiden ließen wann sie was machen wollte. Wollte sie sich nicht mehr anleinen lassen dann blieben wir halt am Feldrand sitzen bis sie es zuließ, wollte sie nicht alleine bleiben so musste halt einer von da sein.

Und was soll ich euch sagen. Das erste mal brach das Eis so richtig als wir aufhörten sie aus unserem Schlafzimmer ,,zu verbannen“. Von da an merkten wir das es ihr gut tat. Sie fing an sich zu öffnen. Sie fing an sich zu verhalten wie es für einen Junghund ihres damaligen Alters völlig normal war. Sie kaute Sachen oder Socken kaputt, versteckte Dinge von uns oder wie mein Mann es immer sagte:,, Die hat nur bunte Knete im Kopf“. Im übrigen schläft sie bis zum heutigen Tag bei uns im Bett.

Auf Grund ihrer Unterversorgung mit Futter als Welpe ist Elli, was das Futter betrifft, ein Fall für sich. Ich weiß schon gar nicht mehr was wir alles probierten. Von Nassfutter (jeglicher Sorten und Hersteller), über Trockenfutter (Wooof liebt sie dennoch am meisten) (für alle die es mal probieren möchten den Link findet Ihr hier und nochmal am Ende), frisch gekochtes und was weiß ich. Selbst heute müssen wir noch manchmal die Sorte wechseln da Elli nach ein paar Wochen mal wieder etwas Neues möchte ;). Einen wahnsinnigen Entwicklungssprung machte Elli im letzten Jahr bei unserem Ostseeurlaub. Bis zu diesem Tag war es für sie der absolute Stress Auto zu fahren aber bei diesem Urlaub gab es keine andere Möglichkeit für sie außer die Autofahrt über sich ergehen zu lassen. Sie tat dies mit Bravour! Sie genoss es am Ende sogar und fährt mittlerweile wirklich gerne Auto und dies ohne Stress. Der Urlaub war wunderbar.

Aber wir merkten auch das Elli nicht komplett war. Das ihr eine Aufgabe fehlte und so entschlossen wir uns das sie einen Kameraden braucht der ihre Sprache spricht und versteht. Und so kam es wie es kommen musste. Nach langer Suche nach dem perfekten Geschwisterchen zog Anfang August der kleine Nacho ein. Nacho ist ein Chihuahua Rüde und es klappt einfach perfekt. Sie behandelt ihn wie ihr eigenes Kind und man merkt das es ihr Lebensinhalt geworden ist. Sie lernen voneinander und da Nacho aus einer ordentlichen Zucht stammt und sozialisiert zu uns kam lernt Elli selbst von ihm das die Welt der Menschen nicht immer schlecht sein muss und das man viel entdecken kann.

Zum Schluss muss ich einfach sagen das Elli mir bis heute extrem viel Antrieb, Kraft, Selbstbewusstsein und Motivation gibt. Ich bin ihr so extrem dankbar für alles was sie für mich getan hat.

Elli ich liebe Dich.



Den Link zu Wooof findet Ihr hier. Vielen Dank an der Stelle an Wooof!

Haarige Gesellschaft

Hallo ihr Lieben,

Heute möchte ich Euch ein bisschen was zu meinen ersten Hund, von den zweien die wir haben, erzählen. Wie es dazu kam das ich mir zwei Hunde zugelegt habe und warum ich mich ausgerechnet für diese beiden Mäuse entschieden habe. Unser erster Hund ist eine Labrador-Podenco-Mischlingshündin und der zweite ist ein Chihuahua Rüde. Also zur Geschichte unserer Hündin..

2016 ging es mir sehr lange schlecht da ich in einer depressiven Phase feststeckte. Ich musste meine angefangene Ausbildung zur Krankenpflegerin abbrechen die mir unheimlich viel Spaß bereitet hat. Im Laufe des Schuljahres fiel es mir immer schwerer jeden morgen aufzustehen, ich konnte mich selbst zu den einfachsten Dingen nicht mehr motivieren, Nachts bin ich absolut erschöpft gewesen und mein Hirn hat mich nicht mehr zur Ruhe kommen lassen. Ich hab ständig irgendwelche Gedanken im Kopf gehabt die für jeden anderen gesunden Menschen eigentlich total irrelevant und belanglos gewesen wären. Es dauerte natürlich nicht lange da kamen schon die ersten Panikattacken und Selbstverletzungsgedanken auf.

Also was blieb mir anderes übrig ich bin zum Arzt gegangen und hab Hilfe in Anspruch genommen. Für Außenstehende mag sich das vielleicht merkwürdig anhören oder lesen aber es fällt Menschen, die einen schweren depressiven Schub haben und oder wie ich Borderliner sind, extrem schwer überhaupt Hilfe anzunehmen (egal von wem sie auch kommen mag) oder jemanden zu vertrauen der einem helfen will oder kann. Jedenfalls wirkten die verschriebenen Medikamente meines Hausarztes am Anfang auch echt prima, leider nur am Anfang, aber umso länger ich sie nahm umso schlechter ging es mir wieder. Gedanken wurden zu Tatsachen und meine Arme waren von Narben übersäht. In dieser Zeit hatte ich furchtbare und erschreckende Gedanken, keinen Lebenswillen mehr und auf nichts mehr Lust.

Mein Partner hat das natürlich nicht mit ansehen können. Er kam zu mir und sagte: ,,Liebling du brauchst eine Aufgabe und einen Lebensinhalt! Wir holen uns einen Hund! Einen Seelentröster, einen Freund und Kameraden für`s Leben, jemanden der seine tägliche Routine benötigt, jemanden für den ich mich aufraffen muss, der seine Bedürfnisse erfüllt bekommen muss. Wir haben uns kurz über die Vor- und Nachteile unterhalten, über die Verantwortung und schon ging die wilde Suche los. Wir sind von einem Tierheim ins andere gefahren aber irgendwie war für uns bzw. für mich nichts passendes dabei. Ich war natürlich anfangs extrem enttäuscht blieb aber trotzdem motiviert und freute mich darauf einem Tierheimhund ein wundervolles neues Zuhause geben zu können.

Nach dem wir lange kein Glück bei der Suche hatten sind wir eines Nachmittags in unser örtliches Tierheim gefahren, völlig ahnungslos wie eine Adoption überhaupt abläuft, um auch dort nach einem eventuell ,,passenden“ Hund zu schauen. Wir spazierten auf den Hof, mein Mann der ein Stück größer ist als ich, vorne weg und dann passierte es. Zuerst huschte in unserem Augenwinkel etwas vorbei (man konnte nicht einmal erkennen das es ein Hund war). Ich bekam nur mit das es was sehr helles war. Mein Mann fragte den Chef des Tierheimes was dies denn gewesen ist. Der Chef lachte und sagte zu ihm: ,,Das ist unser jüngster Neuzugang. Sie ist erst vor knapp einer Woche zu uns gekommen. Sie kommt aus einer Beschlagnahmung. Sie kommt laut Papieren wohl aus Russland und war wohl ,,ein Geschenk“. Er rief die kleine Maus mit lauter Stimme: ,,Leya“!“. Und was soll ich Euch sagen da lief auf einmal ein kleiner blonder Frechdachs auf uns zu, kaute meinem Mann an den Schnürsenkeln rum, legte sich auf seinen Schuh und wir haben uns sofort verliebt. Als ich mich zu der kleinen Fellnase auf den Boden setzte wurde ich gleich mit ganz viel Sabber und Liebe überhäuft für uns stand fest Sie wird es!

Der Chef des Tierheimes nahm uns drei mit in sein Büro um uns den gesamten Ablauf der Verfahrens und die ganzen Formalitäten, die es bei so einer Tierheimadoption mit sich bringt, zu erklären. Er teilte uns mit das die kleine Maus noch Tierärztlich untersucht werden muss, das es noch einer Entwurmung und Impfung bedürfte und wann dies alles erfolgen soll. Wir machten also alle Papiere und den Schutzvertrag, zu unserem neuen Familienmitglied, soweit es ging fertig und spielten noch im Anschluss auf dem Hof des Tierheimes mit der kleinen Maus bis zum Ende der Öffnungszeiten. Die folgenden Tage waren wir jeden Tag bei ihr um die Gewöhnung an uns zu erleichtern. Wir spielten, gingen Gassirunden und durften sie füttern. Mit vielen Leckerlies gewöhnten wir sie an ihren neuen Namen.

Und dann war er da! Der große Tag! Wir durften unser neustes Familienmitglied nach Hause holen. In der Nacht davor machte ich, vor lauter Aufregung, kein Auge zu. Ich hatte Schweißnasse Hände. Habe alles doppelt und dreifach gecheckt. War wirklich alles da was sie braucht? Genug Futter? Genug Spielzeug? Schlafplätze? Leine? Geschirr? Ich machte meinen Mann wahnsinnig. Und dann stand sie vor uns! Sie bekam ihr neues Halsband und ihr Geschirr um kam wie selbstverständlich mit uns mit zum Auto. Wir fuhren direkt zu unserem Tierarzt um sie nochmals untersuchen zu lassen und sicher zu gehen das alles in Ordnung mit ihr ist. Zum Glück war es das.

Und ab da stand unser Leben mit unserer Elli auf dem Kopf. Wie es weiter ging lest Ihr vielleicht morgen schon.

Pures Chaos!

Hey Ihr Lieben, da bin ich wieder. Tja was soll ich sagen was für ein Tag.

Fangen wir von vorne an, aufgestanden bin ich heute gegen 13:00 Uhr. Ihr werdet euch sicher fragen warum?! Weil ich erst gegen 04:00 Uhr heute früh ins Bett gefallen bin. Ich hätte im Leben nicht gedacht das meine freudigen Gedanken in so viel Arbeit ausarten würden. Eine Facebook Seite die erstellt werden will, ein Instagram Account und Youtube möchte auch einen Account. Man muss ja heutzutage immer präsent sein, warum auch immer? Warum genau muss man immer der Norm entsprechen? Aber dieses Thema werde ich ein andern mal ansprechen.

Heute geht es um den Namen meiner Seite. Es liest sich ja schon ein wenig komisch, grammatisch richtig ist es auch nicht der Gehirngulasch. Also was soll der Unsinn? Was habe ich mir dabei gedacht?

Hier die Erklärung: Meine Leben beinhaltet ganz viel Freude in sichtbaren und ganz viel Trauer, Wut, Hilflosigkeit in unsichtbaren Momenten. Wie Ihr sicher schon erfahren habt bin ich psychisch krank. Borderline ist ne ganz fiese Nummer, für alle die keinen Bezug zu dieser Krankheit haben, hier einen kurzen Einblick von mir und eine Erklärung über den Link der Seite Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Borderline-Persönlichkeitsstörung . Man wacht früh mit einer super Laune auf, das Leben ist schön, das Leben ist bunt man hat so viel Lust und Energie irgendetwas super schönes zu machen. Vielleicht einen großen Spaziergang mit der Familie, ein super leckeres neues Rezept auszuprobieren, shoppen gehen, ein Buch lesen eben alles was ,,normale“ Menschen eben tun.

Dann läuft man am Spiegel vorbei schaut sich kurz an und das Gehirn fängt an mit arbeiten. Mein Gott sehe ich schlecht heute aus! Richtig gemeine Augenringe bis in die Kniekehlen, ich fühle mich schlapp, kaputt und müde von einer Sekunde auf die andere. Jetzt bin ich schon soweit das mir die ersten Tränen die Wange runter laufen, sofort ist alles im Eimer! Ich fühle mich furchtbar der Drang auf die Waage zu steigen wird größer, das Bedürfnis alles und jeden auf diesem Planeten zu hassen (inklusive mich selbst) auch. Wut staut sich in mir auf weil ich diese Gedanken und Traurigkeit nicht will. Ich bekomme selten meinen ,,Gehirngulasch“ alleine wieder in den Griff. Wenn Ihr denkt das wäre schon alles, muss ich Euch leider enttäuschen. Hilflosigkeit macht sich in mir breit, oft fange ich an mit zittern, weiß nicht wohin mit mir und fühle mich absolut verloren in dieser Welt. Das ist die dunkle Seite meiner Krankheit meine beiden Leben in einem Kopf.

Das bin ich!

Was zum Teufel!?

Könnt Ihr euch vorstellen wie komplex es sein kann eine Website zu erstellen? Also ich hatte keine Ahnung, und da lag auch das Problem!

Man beginnt, also so hab ich es gemacht, sich bei Google durch zig Seiten zu lesen ohne ein einziges Wort zu verstehen. Man redet über seine Idee mit dem Partner und schon sitzt man den lieben langen Tag zusammen und liest und googelt. Was bedeutet dies was bedeutet jenes und vorallem wie funktioniert das ,,dies“ und das ,,jenes“? Man liest sich durch Foren, man vergleicht Anbieter und man entwickelt über Tage, Wochen und Monate ein Format und eine Idee. Man überlegt wie der Blog aussehen könnte, ob es ansprechend aussieht, ob es überhaupt Sinn macht über Krankheit, Veganismus, Nachhaltigkeit oder das private Leben zu schreiben und es mit anderen Menschen zu teilen. Man hat Gute und Schlechte Tage an denen man es sein lassen möchte um dann wieder motiviert und noch stärker zurück zukehren und doch das Ziel weiter zu verfolgen.

Das Problem an der ganze Geschichte ist allerdings das man Zuviel Input bekommt wenn man sich auf Google verlässt und am Ende völlig Rat- und Planlos da steht. An dieser Stelle möchte ich meinem Mann (den ich euch in einem späteren Beitrag vorstellen werde) von Herzen danken das er mich bei allem was dieses Projekt betrifft unterstützt, berät, weiterhilft und für mich da ist. Er war der der am Ende alles auf den Weg brachte in dem er sich intensiv über die verschiedenen Möglichkeiten der Umsetzung unserer Ziele informierte und alles ins rollen brachte.

Aber zurück zum Start! Man beschafft sich eine Domain (am Besten natürlich mit dem Wunschnamen und mit der entsprechenden Verfügbarkeit), nachdem man den besten Anbieter für sich herausgesucht hat, und registriert diese. Es gibt, wie fast alles im Leben, viele Anbieter die einem alles kostenfrei zu Verfügung stellen und es gibt Anbieter die gegen eine entsprechende Gebühr einem alles zu Verfügung stellen. Die jeweiligen Vor- bzw. Nachteile muss man abwägen um seine Ziele umsetzen zu können.

Nach der Registrierung dieser Domain kann man dann seine Website erstellen, konfigurieren und seinen Wünschen anpassen. Man kann seine Social Media Accounts verlinken und und und. Aber wenn man keine Ahnung hat dann gestaltet sich so ein Unterfangen schwieriger als man denkt da man von dem was dort sieht und liest nicht einmal die Hälfte versteht. Also fängt man wieder mit Goggle an! Überraschung, wer hätte das gedacht. Aber Dank der Allmacht von Google, ein wenig probieren und einer Menge Glück ist jetzt mein erster Blogeintrag geschafft und dafür bin ich unendlich dankbar.

Was man zum Ende sagen kann ist das ich mir das alles wesentlich leichter vorgestellt habe als es am Ende war! Aber wie heißt es doch so schön: ,,man wächst mit seinen Aufgaben“! Und Schlussendlich ist der erste Blogeintrag fertig und ich frage mich wie ich das geschafft habe. Lasst euch von niemanden sagen das Ihr blöde seid oder irgendetwas nicht schaffen könnt. Wenn ein Mensch wie ich, der von Technik so wenig Ahnung hat wie mein Hund von Kernphysik, das schafft könnt Ihr eure Ziele auch erreichen.

Die nächsten Tage werde ich mein Leben und das Chaos meiner Familie vorstellen. Also bis morgen!