Der Weg zur Selbstliebe.

Für jeden von uns ist es wichtig mit sich, seiner Umwelt und dem eigenen Umfeld im Reinen zu sein. Genau aus diesem Grund ist es auch wichtig das wir uns selbst kennen, schätzen und vorallem lieben lernen. Es fällt nicht jedem Menschen leicht sich selbst wahrzunehmen und vorallem zu lieben und doch ist es die essentielleste Sache um wahrzunehmen und wahrgenommen zu werden. Jeder vom uns, mich eingeschlossen, versucht entweder bewusst oder unbewusst an seiner Selbstliebe zu arbeiten. Für diejenigen die es aktiv betreiben möchten habe ich einen kleinen Beitrag verfasst um alles um das Thema Selbstliebe und diese aktiv zu erreichen mit Euch zu teilen.

Selbstliebe – Werde zur Liebe deines Lebens

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunter zog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”. *Charlie Chaplin

Selbstliebe darf sein!

Selbstliebe ist ein häufig missinterpretierter Begriff. Denn Selbstliebe hat nichts mit Egoismus, Narzissmus oder Selbstüberschätzung zu tun. Selbstliebe ist das Natürlichste auf der Welt. Sie ist die Grundvoraussetzung für ein glückliches Leben, liebevolle zwischenmenschliche Beziehungen und einen gesunden Körper.

Und dennoch haben viele Menschen ihre angeborene Fähigkeit, sich selbst zu lieben, im Laufe ihres Lebens durch unterschiedliche Begegnungen und Erfahrungen, teilweise oder zur Gänze verlernt. Heute möchte ich Werkzeuge zur Verfügung stellen, die dir verraten, wie es um deine Selbstliebe steht. Außerdem gibt es bewährte Selbstliebe-Rezeptezum Nachmachen.

Selbstliebe – Wie steht es um dich?

Die folgenden zwei Fragen geben Aufschluss darüber, wie es aktuell um deine Selbstliebe steht. Die Erkenntnis hilft dir anschließend dabei zu überprüfen, welche Übung bei dir am besten wirkt bzw. welche dich am besten dabei unterstützt deine Selbstliebe wieder zu stärken.

1. Wie voll ist dein Glas?

Wenn du dir Selbstliebe, wie ein Glas vorstellst, wie voll ist dieses dann aktuell? Beantworte diese Frage intuitiv und am besten in Prozent (0%-100%). Mit einem Schlag offenbart sie dir, wie viel Potential an zusätzlicher Selbstliebe, die dir dein Leben versüßen kann, du noch hast.

2. Umgang mit dir selbst

Obwohl es beim Thema Selbstliebe ganz um dich geht, zielt diese Frage auf jene Menschen ab, die du liebst. Würdest du zu deinen besten Freunden oder deinem Partner einen der folgenden Sätze sagen?

  • Du bist aber wirklich für alles zu blöd. Das kann nur dir passieren!
  • Oh Gott, du schaust heute aber Scheiße aus!
  • Keiner mag dich! Warum auch sollte man dich mögen…

Lautet deine Antwort „nein!“ Dachte ich mir. Und jetzt mal ganz ehrlich, wie oft sagst du obige oder ähnliche Sätze zu dir selbst?

Obwohl ich ein Mensch bin, der Selbstliebe versucht zu zelebriert, bin auch ich nicht vor alten Gewohnheiten, wie zum Beispiel obigen Gedanken gefeit. Um so wichtiger ist es Selbstliebe durch bewährte Rezepte immer wieder aufzufrischen.

Selbstliebe bringt´s!

Bevor wir zu den Selbstliebe-Tipps kommen, möchte ich noch einen Überblick darüber geben, was Selbstliebe für Gewinne mit sich bringt:

  • Selbstliebe produziert Lebensfreude! Wir erfreuen uns an uns selbst, an unserem Leben, unseren Fähigkeiten und an unserem Körper.
  • Selbstliebe führt zu Selbstvertrauen. Was wir innen sind, strahlen wir auch aus. Wer sich selbst liebt, wirkt auf andere selbstbewusst und attraktiv!
  • Selbstliebe sorgt für Gelassenheit. Wir sind mit uns im Reinen, dadurch ergeben sich weniger Konflikte im Bezug auf unsere Mitmenschen.
  • Selbstliebe sorgt für einen gesunden Körper. Positive Gedanken über uns selbst nehmen Einfluss auf unsere Körperzellen.
  • Selbstliebe löst Dankbarkeit aus. Dankbarkeit ist erwiesenermaßen einer der größten Glücksgefühlerzeuger!
  • Selbstliebe ist die Grundvoraussetzung für eine erfüllte Partnerschaft.

5 Selbstliebe – Rezepte!

1. Von der Akzeptanz zur Selbstliebe!

Wer sich selbst oder Teilbereiche seiner Persönlichkeit, seines Intellekts oder seines Aussehens ablehnt, der kann in diesem Bereich nur schwer in den Liebesmodus switchen. Das Geheimnis dazwischen lautet Akzeptanz. Denn von der Akzeptanz zur Selbstliebe ist der Sprung nicht mehr all zu weit.

  • Daher überlege dir, in welchen Bereichen du absolut unzufrieden oder unglücklich mit dir selbst bist und liste diese Punkte auf.
  • Und dann versuche Folgendes: Lass laut oder im Gedanken ein Selbstgespräch entstehen, das zu Akzeptanz führt. Zum Beispiel: „Obwohl meine Pobacken etwas groß geraten und meine Nase nicht ganz gerade ist, akzeptiere ich sie als einen Teil meines Körpers. Meinen Körper nehme ich ab heute, sowie er ist, bedingungslos an.“
  • Wiederhole das Mantra bzw. das Selbstgespräch über mehrere Wochen. Du wirst bemerken, wie die Ablehnung langsam der Akzeptanz weicht. Nicht selten verändern sich dadurch auch äußere Umstände.
2. Selbstliebe bedeutet sich selbst liebevoll behandeln!

Das Um und Auf bei der Selbstliebe ist der liebevolle Umgang mit sich selbst. Und obwohl wir diesen im Bezug auf Menschen, die wir schätzen und lieben, gut beherrschen, verfahren wir mit uns selbst oftmals brutal und alles andere als liebevoll. Nachdem die Fähigkeit im Umgang mit anderen bereits vorhanden ist, können wir uns diese zu Nutze machen. Wenn du das nächste mal deprimiert bist, in einer Sackgasse steckst oder einen Fehler gemacht hast, so nutze folgende Vorstellung:

  • Versetze dich in die Lage eines Menschen, der dich liebt und schätzt.
  • Was würde er an deiner Stelle nun zu dir sagen? Wozu würde er dir raten? Welche aufbauenden Worte hätte er für dich bereit? Was würde er für dich tun, damit es dir besser geht?
  • Anschließend folgst du seinem bzw. deinem Rat. Behandle dich liebevoll, rede dir selbst gut zu und verwöhne dich ruhig auch ein wenig.
3. Selbstliebe erlaubt Stolz!

„Eigenlob stinkt,“ ist eindeutig ein veraltetes und schädliches Sprichwort, das du am besten für Bord wirfst. Schreib es ruhig auf ein Blatt Papier und zerreiße es in Stücke während du laut sagst: „Ab heute erlaube ich mir, mich selbst zu loben und stolz auf mich zu sein.“ Und dann beginne am besten gleich damit:

  • Liste alle Dinge auf, die du in deinem Lebengeschafft hast, auf. (Auch scheinbare Kleinigkeiten) Und mach dir dadurch bewusst, dass es genügend Anlässe gibt, um stolz auf dich zu sein.
  • Mach‘ dir jeden Abend bevor du einschläfst mindestens ein ehrliches Kompliment und sag dir im Gedanken, was du heute gut gemacht hast.
4. Selbstliebe bedeutet auch Selbstschutz!

Wer sich bedingungslos liebt, der weiß, wer der wichtigste Mensch in seinem Leben ist. Nämlich er selbst. Und für diesen Menschen, für dich, musst du nicht nur sorgen, nein du musst dich ab und an auch schützen. Ein „Nein“ zu anderen ist oftmals ein „Ja“ zu sich selbst. Mach` dir das bewusst und achte in den nächsten Tagen und Wochen auf Folgendes:

  • Wenn mich jemand um etwas bittet und ich selbst nicht weiß, wo mir der Kopf steht, lehne ich mir zu Liebe ab!
  • Ich umgebe mich mitMenschen, die mir gut tun und immer weniger mit all jenen, die mich runter ziehen oder mir Energie kosten.
  • Wenn mich jemand unfair oder schlecht behandelt, sage ich ihm freundlich und bestimmt, dass ich das ab jetzt nicht mehr erlaube.
5. Selbstliebe bedeutet Achtsamkeit!

Achtsam handeln, kannst du nur, wenn du dir immer wieder Zeit nimmst und einen Blick nach innen wirfst:

  • Frage nach deinen aktuellen Bedürfnissen. Zum Beispiel: Ruhe, Liebe, Geborgenheit, Bewegung usw. Und handle anschließend, um diese zu erfüllen.
  • Nimm dir Zeit und hör‘ dir selbst zu, wenn du innere Konflikte auszutragen hast. Deine eigene Aufmerksamkeit ist genauso wertvoll, wie die eines anderen. Oftmals lösen sich Dinge alleine dadurch, dass sie wahrgenommen und liebevoll anerkannt werden.

Soll dein Glas noch voller werden?

Wenn dein Selbstliebe-Glas noch etwas voller werden soll, dann lade ich dich herzlich ein, eine oder mehrere der obigen Rezepte auszuprobieren. Wiederhole deine Favoriten über mehrere Wochen. Deinen Fortschritt kannst du mit der „Selbstliebe – Wie voll ist mein Glas – Übung“ eruieren.

Auch ich versuche nach wie vor an meiner Selbstliebe und Selbstfindung zu arbeiten. Es ist und bleibt ein Kampf denn mit meiner Krankheit ist es natürlich nicht so einfach das alles umzusetzen. Aber ich hoffe das der ein oder andere von Euch sich durch diesen Blog angesprochen fühlt und etwas für sich und sein selbst mitzunehmen. Versucht Euch selbst zu lieben und lernt Euch besser kennen. Es bereichert Euer Leben.

Bunte und dunkle Grüße.